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Lichtgeschwindigkeit für das sächsische Land: Deutsche Glasfaser startet Netzausbau in Thallwitz

Pressemitteilung   •   Apr 20, 2018 14:19 CEST

Spatenstich für FTTH-Glasfasernetz: (v.l.) Thomas Pöge, Bürgermeister von Thallwitz; Dr. Stephan Zimmermann, Geschäftsführer Deutsche Glasfaser; Stefan Brangs, sächsischer Staatssekretär; Henry Graichen, Landrat des Landkreises Leipzig. (DG)

Offizieller Baubeginn des Glasfasernetzes in sächsischer Gemeinde – für unbegrenzt schnelles Internet

20.04.2018, Thallwitz. Der Spatenstich vor der Thallwitzer Gemeindeverwaltung ist vollzogen: Der sächsische Staatssekretär Stefan Brangs, Henry Graichen, Landrat des Landkreises Leipzig, der Thallwitzer Bürgermeister Thomas Pöge und Deutsche Glasfaser Geschäftsführer Stephan Zimmermann gaben am heutigen Freitag den Startschuss zum Baubeginn des Glasfasernetzes in der sächsischen Gemeinde. Damit werden in Thallwitz und dem Ortsteil Kollau ab heute sukzessive Glasfaser-Direktanschlüsse bis in die Häuser, Unternehmen, in die örtliche Schule und in den Kindergarten gebaut – eigenwirtschaftlich und ohne Einsatz von Steuergeldern. Bis zum Spätsommer 2018 sollen die Bauarbeiten planmäßig beendet und die Gemeinde bereit sein für den künftigen Bandbreitenbedarf.

Die digitale Zukunft beginnt – nicht in Berlin, nicht in München oder Hamburg, sondern im Herzen des Landkreises Leipzig, in der 3.500-Seelen Gemeinde Thallwitz. Noch dieses Jahr bekommt die ländliche Gemeinde inmitten der Auenlandschaft der Mulde eine schnellere Internetverbindung als so manche Millionenstadt in Deutschland. „Mit dem heutigen Spatenstich geht unsere Gemeinde einen bedeutenden Schritt in die Zukunft. Die bestehenden trägen Kupferleitungen sind einfach nicht mehr zeitgemäß. Als erstes Projekt mit Deutsche Glasfaser in Mitteldeutschland ist es uns ermöglicht worden, in wenigen Monaten mit dem Ausbau reiner Glasfaseranschlüsse in Thallwitz beginnen zu können. Noch in diesem Jahr soll die Infrastruktur für den schnellen, stabilen und störungsfreien Internetzugang fertiggestellt werden und darauf freuen sich die Einwohner“, sagt Thomas Pöge, Bürgermeister von Thallwitz.

Bis zum Stichtag am 18. November 2017 konnten die Bürgerinnen und Bürger ihre Anträge bei Deutsche Glasfaser einreichen. Bereits vier Wochen nach dem Start der Nachfragebündelung hat das Unternehmen die benötigten 40% an Vertragsabschlüssen erreicht. Am Ende wurde mit 63% Zustimmung unter den Bürgerinnen und Bürgern der Glasfaserausbau besiegelt. Der Netzausbau mit FTTH-Glasfaseranschlüssen („Fiber To The Home“ – Glasfaser bis ins Haus) in Thallwitz erfolgt eigenwirtschaftlich – ohne langwierige und kostspielige Förderverfahren, ohne Einsatz öffentlicher Fördermittel und ohne zusätzliche Ausbaukosten für Gemeinde und Kunden.

„Ein reiner Glasfaseranschluss an das weltweite Netz ist besonders für ländliche Kommunen nicht nur Standortvorteil, sondern auch ein belebendes Element für ihre Fortentwicklung. Viele sprechen von der sogenannten ‚Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse‘ zwischen Stadt und Land. Unser Ansporn ist es, gemeinsam mit Kommunen wie Thallwitz schnell und unbürokratisch die infrastrukturellen Voraussetzungen zu schaffen, um städtische Lebensverhältnisse in digitaler Hinsicht zu übertreffen“, sagt Stephan Zimmermann, Geschäftsführer von Deutsche Glasfaser. „Die Bürgerinnen und Bürger von Thallwitz haben das Potenzial erkannt und ihre Chance ergriffen. Sie erhalten noch in diesem Jahr ein FTTH-Glasfasernetz, das langfristig Terabit-fähig sein wird – eine Investition in die Zukunft ihrer Heimat, die wir gerne tätigen“, so Zimmermann weiter.

Stefan Brangs, Staatssekretär im Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr: „In Zeiten des schnellen Internets sind Infrastrukturen, die auf Kupferkabeln basieren, nicht mehr zukunftssicher. Der Breitbandausbau mit reinen Glasfasernetzen ist daher sehr wichtig, um den Lebens- und Wirtschaftsraum in Sachsen in Zeiten zunehmender Digitalisierung zu stärken. Thallwitz geht beispielhaft voran und zeigt, dass der Breitbandausbau gerade im ländlichen Raum in Sachsen auch schnell gehen kann.“

Erste Ausbauarbeiten starteten bereits Anfang April 2018 in Kollau. Dort wurde der Glasfaserhauptverteiler – der sogenannte „Point of Presence“ (PoP) – aufgestellt. Mit dem symbolischen Spatenstich am heutigen Tag werden die Tiefbauarbeiten für Thallwitz und Kollau nun Schritt für Schritt angegangen und reine Glasfaserleitungen ausgehend vom PoP bis in die Häuser verlegt. Auch die Unternehmen im Gewerbegebiet nördlich der Gemeinde werden in diesem Zuge an das Netz der Zukunft angeschlossen. Die Bürgerinnen und Bürger werden von Deutsche Glasfaser regelmäßig über den Ausbaustand in ihrer Gemeinde informiert. Das Baubüro (Dorfplatz 8, 04808 Thallwitz) ist jeden zweiten Freitag von 15:00 bis 19:00 Uhr geöffnet. Auskunft gibt es auch über die Bau-Hotline: 0800 404 008 8.

Neben Thallwitz engagiert sich Deutsche Glasfaser auch in umliegenden Gemeinden – so auch in der Kurstadt Bad Düben (Landkreis Nordsachsen), die in den kommenden Monaten ebenso mit reinen Glasfaserleitungen versorgt werden soll. Nach der Verlängerung der Nachfragebündelung haben sich dort 41% der Bürgerinnen und Bürger für den Ausbau entschieden. Baustart in Bad Düben ist voraussichtlich im Frühherbst 2018. Der Glasfaser-Ausbau in Mitteldeutschland erfolgt in Zusammenarbeit mit envia TEL – dem regionalen Telekommunikationsdienstleister in Mitteldeutschland und Tochtergesellschaft der envia Mitteldeutsche Energie AG (enviaM).

Alle Informationen über Deutsche Glasfaser und die buchbaren Produkte sind online unter www.deutsche-glasfaser.de verfügbar.

Pressekontakt:
Nancy Pfaff
+49 (0) 2861 89060-390
n.pfaff@deutsche-glasfaser.de

Die Unternehmensgruppe Deutsche Glasfaser mit Hauptsitz in Borken (NRW) plant, baut und betreibt anbieteroffene Glasfaser-Direktanschlüsse für Privathaushalte und Unternehmen. Sie engagiert sich bundesweit privatwirtschaftlich für die Breitbandversorgung ländlicher Regionen. Mit innovativen Planungs- und Bauverfahren realisiert Deutsche Glasfaser in enger Kooperation mit den Kommunen FTTH-Netzanschlüsse schnell und kosteneffizient – auch im Rahmen bestehender Förderprogramme für den flächendeckenden Breitbandausbau. Ursprünglich von der Investmentgesellschaft Reggeborgh gegründet, agiert die Unternehmensgruppe seit Mitte 2015 unter mehrheitlicher Beteiligung des Investors KKR. Seit 2018 ist Deutsche Glasfaser als FTTH-Anbieter mit den meisten Vertragskunden marktführend in Deutschland. Für den aktuellen Ausbauplan von einer Million Anschlüssen stehen rund 1,5 Milliarden Euro Kapital bereit.

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