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Kreis Viersen und Deutsche Glasfaser besiegeln Breitband-Ausbau

Pressemitteilung   •   Sep 02, 2019 16:24 CEST

Gemeinsam für den flächendeckenden Glasfaserausbau im Kreis Viersen: Landrat Dr. Andreas Coenen und Deutsche Glasfaser Geschäftsführer Peter Kamphuis

Etwa 4.000 unterversorgte Haushalte in allen Städten und Gemeinden erhalten Anschluss ans schnelle Glasfasernetz

02.09.2019 Kreis Viersen. Nächster Schritt zum flächendeckenden Glasfasernetz im Kreis Viersen: Nach dem privatwirtschaftlichen Ausbau in vielen kreisangehörigen Kommunen kann das Unternehmen Deutsche Glasfaser nun den geförderten Ausbau der unterversorgten Adressen im Kreis Viersen angehen. Unmittelbar nach dem Erhalt der Förderbescheide von Bund und Land NRW unterzeichneten Landrat Dr. Andreas Coenen sowie Deutsche Glasfaser-Geschäftsführer Dr. Stephan Zimmermann und Peter Kamphuis die Kooperationsvereinbarung für den geförderten Netzausbau. Die Deutsche Glasfaser war als wirtschaftlichster Bieter aus dem kreisseits durchgeführten europaweiten Ausschreibungsverfahren hervorgegangen.

Der Anschluss an ein Glasfasernetz ist entscheidend für die langfristige Attraktivität von Gemeinden und Städten als Wohn- und Arbeitsort. Für Unternehmen ist der Breitbandanschluss ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Im Kreishaus Viersen besiegelten der Kreis Viersen und die Deutsche Glasfaser nun die Kooperation, mit der über 40 Millionen Euro Fördergelder von Bund und Land NRW nun zum Glasfasernetzausbau eingesetzt werden.

„Mit der Vertragsunterzeichnung schließen wir die umfangreichen Vorbereitungen unseres Projekts für die digitale Zukunft des Kreises Viersen erfolgreich ab. In allen neun Städten und Gemeinden sollen die Lücken im Breitbandnetz flächendeckend geschlossen werden, um den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeiten der digitalen Zukunft zugänglich zu machen“, sagt Landrat Dr. Coenen. „Wir freuen uns, gemeinsam mit dem Unternehmen Deutsche Glasfaser, dieses Zukunftsprojekt in Kürze in Angriff zu nehmen.“

Deutsche Glasfaser verlegt im Kreisgebiet sogenannte FTTH-Glasfaseranschlüsse („Fiber To The Home“ – Glasfaser bis ins Haus). Etwa 4.000 Haushalte im gesamten Kreis, die eigenwirtschaftlich nicht angeschlossen werden können, haben innerhalb der kommenden zwei Jahre die Möglichkeit, einen Netzanschluss zu erhalten. Dafür werden etwa 700 Kilometer Glasfasertrassen verlegt. Für den Kreis Viersen koordinieren Christian Böker, Leiter des Amts für digitale Infrastruktur und Verkehrsanlagen, und Breitbandkoordinator Sebastian Cüsters den Ausbau des Glasfasernetzes.

„Im gesamten Kreis werden wir bis Ende des Jahres über 30.000 Glasfaseranschlüsse privatwirtschaftlich ausgebaut haben. Parallel wollen wir nun auch den geförderten Ausbau angehen, der unser eigenwirtschaftliches Engagement perfekt ergänzt. Der Kreis Viersen zeigt somit beispielhaft, wie Privatwirtschaft und staatliche Förderung Hand in Hand gehen können, um für einen schnellen und flächendeckenden Glasfaserausbau zu sorgen“, sagt Dr. Zimmermann, Geschäftsführer von Deutsche Glasfaser.

„Wir freuen uns, dass die Förderung nun unter Dach und Fach ist und die Ausbauplanung konkrete Formen annehmen kann. Für das Vertrauen aller Beteiligten, den Fördergebern, dem Kreis und den Bürgermeistern der Kommunen möchten wir uns herzlich bedanken – und gehen jetzt an die Arbeit“, ergänzt Kamphuis, Geschäftsführer von Deutsche Glasfaser. Die betroffenen Haushalte im Fördergebiet werden gesondert von Deutsche Glasfaser über die nächsten Schritte informiert. www.kreis-viersen.de/breitband

Alle Informationen über Deutsche Glasfaser und die buchbaren Produkte sind online unter www.deutsche-glasfaser.de verfügbar.

Über den Kreis Viersen

Der Kreis Viersen liegt am Niederrhein im Westen Nordrhein-Westfalens und gehört zur Metropolregion Rheinland. In den neun kreisangehörigen Kommunen leben 299.000 Einwohner.

Die Unternehmensgruppe Deutsche Glasfaser mit Hauptsitz in Borken (NRW) plant, baut und betreibt anbieteroffene Glasfaser-Direktanschlüsse für Privathaushalte und Unternehmen. Sie engagiert sich bundesweit privatwirtschaftlich für die Breitbandversorgung ländlicher Regionen. Mit innovativen Planungs- und Bauverfahren realisiert Deutsche Glasfaser in enger Kooperation mit den Kommunen FTTH-Netzanschlüsse schnell und kosteneffizient – auch im Rahmen bestehender Förderprogramme für den flächendeckenden Breitbandausbau. Ursprünglich von der Investmentgesellschaft Reggeborgh gegründet, agiert die Unternehmensgruppe seit Mitte 2015 unter mehrheitlicher Beteiligung des Investors KKR. Seit 2018 ist Deutsche Glasfaser als FTTH-Anbieter mit den meisten Vertragskunden marktführend in Deutschland. Für den aktuellen Ausbauplan von einer Million Anschlüssen stehen rund 1,5 Milliarden Euro Kapital bereit.

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