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Wie es mit der Digitalisierung in Hessen klappen kann: Digitalministerin Sinemus besucht Gemeinde Mainhausen

Pressemitteilung   •   Jul 24, 2019 15:01 CEST

Hessische Digitalministerin Sinemus am Steuer: Deutsche Glasfaser demonstriert in Mainhausen ihre technischen Verfahren zur Beschleunigung des Netzausbaus (DG)

Intelligenter Glasfaserausbau: Deutsche Glasfaser demonstriert in Mainhausen ihre technischen Verfahren zur Beschleunigung des Netzausbaus

24.07.2019, Hessen/Mainhausen: Wie es mit der Digitalisierung in Hessen und in ganz Deutschland – vor allem in den unterversorgten ländlichen Kommunen – klappen kann, zeigt vorbildhaft die hessische Gemeinde Mainhausen im Landkreis Offenbach. In der Gemeinde mit ihren Ortsteilen Mainflingen und Zellhausen ist innerhalb kürzester Zeit nahezu flächendeckend ein FTTH-Glasfasernetz („Fiber To The Home“ – Glasfaser bis ins Haus) ausgerollt worden. Die Anwohner – und in Kürze auch die Unternehmen – können so alle Möglichkeiten und Annehmlichkeiten der Digitalisierung nutzen – sie überholen in Sachen Internetgeschwindigkeit so manche Millionenstadt in Deutschland.

Während bundesweit über die missliche Lage der Breitbandversorgung gesprochen wird, hat die 9.500-Seelengemeinde Mainhausen in Hessen zwischenzeitig gemeinsam mit Deutsche Glasfaser ein flächendeckendes FTTH-Glasfasernetz ermöglicht. Die kleinste und jetzt auch schnellste Gemeinde im Landkreis Offenbach bekommt deshalb Besuch von Hessens Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus. Sie hat sich vor Ort persönlich ein Bild von der Modellkommune gemacht und vom technischen Knowhow, das beim Netzausbau zum Einsatz kam. „Die Gemeinde Mainhausen kann mit Stolz behaupten, Modellkommune für viele weitere Städte und Gemeinden im Kreis Offenbach und in ganz Hessen zu sein. Mit Engagement und der engen Kooperation mit der Wirtschaft – hier mit der Deutschen Glasfaser – hat sie ein Erfolgsrezept gewählt, mit dem der privatwirtschaftliche Glasfaserausbau mit modernsten Methoden schnell, unbürokratisch und flächendeckend funktionieren kann. Ein Modell, das übertragbar ist auf weitere ländliche Kommunen“, sagt Prof. Dr. Kristina Sinemus, Hessische Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung.

Das Land Hessen zählt bei der Versorgung der Haushalte mit schnellem Internet zur Spitzengruppe der Flächenländer. Der Ausbau der Infrastruktur sowohl beim Breitband als auch beim Mobilfunk soll entlang der Gigabitstrategie vorangetrieben werden. Bisher sind 100 Millionen Euro aus dem Landeshaushalt in die Infrastruktur geflossen. Ergänzt durch Darlehen und Beratungsleistungen summierten sich die Anstrengungen auf insgesamt eine halbe Milliarde Euro, im Nachtragshaushalt 2019 sind zudem weitere 74 Millionen Euro eingeplant. „Ziel ist es, alle Haushalte und Institutionen in Hessen bis 2025 gigabitfähig anzubinden und bis 2030 eine flächendeckende Glasfaseranbindung bis in die Gebäude sicherzustellen“, unterstrich die Ministerin.

Ruth Disser, Bürgermeisterin von Mainhausen: „Die digitale Entwicklung ist kein Thema nur für Großstädte. Im Gegenteil: Gerade für uns, die kleineren Kommunen, ist das der wichtigste Aspekt, um künftig bestehen zu können. Glasfaser zählt heute schon zu den unabdingbaren Infrastrukturen, wie die Wasserleitungen und die Kanalanschlüsse. Ich bin sehr stolz und sehr dankbar, dass Mainhausen flächendeckend digital im Jahr 2019 angekommen ist.“

Deutsche Glasfaser sieht in Hessen weiteres Potential für insgesamt rund eine viertel Million Glasfaseranschlüsse, die mit dem Prozess des FTTH-Rollouts von Deutsche Glasfaser in ländlichen Gebieten realisiert werden können. Voraussetzung ist vor allem das Engagement der Kommunen. „Neben der Unterstützung der Kommune beim Netzausbauprojekt ist ein weiterer Erfolgsgarant ein intelligenter FTTH-Rollout. Damit bezeichnen wir das reibungslose Ineinandergreifenden moderner Analysemethoden mit innovativen Ausbauverfahren. So lässt sich der äußerst komplexe Prozess des Netzausbaus quasi industrialisieren. Das erhöht die Schnelligkeit und die Qualität des Ausbaus. So haben wir vor kurzem unseren 500.000sten Glasfaseranschluss in Deutschland ausgebaut – und wir sind noch längst nicht fertig“, sagt Stephan Klaus, Regionalmanager von Deutsche Glasfaser in Hessen.

Die Unternehmensgruppe Deutsche Glasfaser mit Hauptsitz in Borken (NRW) plant, baut und betreibt anbieteroffene Glasfaser-Direktanschlüsse für Privathaushalte und Unternehmen. Sie engagiert sich bundesweit privatwirtschaftlich für die Breitbandversorgung ländlicher Regionen. Mit innovativen Planungs- und Bauverfahren realisiert Deutsche Glasfaser in enger Kooperation mit den Kommunen FTTH-Netzanschlüsse schnell und kosteneffizient – auch im Rahmen bestehender Förderprogramme für den flächendeckenden Breitbandausbau. Ursprünglich von der Investmentgesellschaft Reggeborgh gegründet, agiert die Unternehmensgruppe seit Mitte 2015 unter mehrheitlicher Beteiligung des Investors KKR. Seit 2018 ist Deutsche Glasfaser als FTTH-Anbieter mit den meisten Vertragskunden marktführend in Deutschland. Für den aktuellen Ausbauplan von einer Million Anschlüssen stehen rund 1,5 Milliarden Euro Kapital bereit.

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