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WESPE mit Lichtgeschwindigkeit: Kommunale Allianz Westspessart geht mit Deutsche Glasfaser in die digitale Zukunft

Pressemitteilung   •   Okt 17, 2019 13:51 CEST

Michael Dümig von der Kommunalen Allianz Westspessart unterschreibt die Kooperationsvereinbarung im Beisein von Finanz- und Heimatminister Füracker (3. v.l.), Deutsche Glasfaser CEO Uwe Nickl (5. v.l.) und weiteren Vertretern der Allianz und DG.

12.000 Glasfaseranschlüsse für fünf Gemeinden in Bayern – Finanz- und Heimatminister Albert Füracker: „Zusammenarbeit von Privatwirtschaft und Kommunen bringt die Digitalisierung unserer Heimat voran“

17.10.2019, Nürnberg/Borken. Bayern steht für Heimat und Hightech – aber beim Thema Internetanschlüsse kommt beides oftmals zu langsam zusammen. Aus diesem Grund hat die Kommunale Allianz Westspessart – bestehend aus den Gemeinden Bessenbach, Haibach, Laufach, Sailauf und Waldaschaff – beschlossen, gemeinsam mit Deutsche Glasfaser die Abkürzung in die digitale Zukunft zu nehmen. Der Kommunalverband möchte mit dem Borkener Netzbetreiber seine Gemeinden mit FTTH-Glasfasernetzen („Fiber To The Home“ – Glasfaser bis ins Haus) privatwirtschaftlich schnell ausbauen. Dazu schließen Vertreter der Allianz im Beisein von Finanz- und Heimatminister Albert Füracker eine Kooperationsvereinbarung. Wenn die Nachfragebündelungen in allen Gemeinden erfolgreich sind, können so etwa 12.000 Glasfaseranschlüsse ausgebaut werden.

Die Kommunale Allianz Westspessart (kurz: WESPE) im Landkreis Aschaffenburg ergreift die Initiative, um ihre Heimatregion für die digitale Zukunft abzusichern. Dabei setzt sie auf das zukunftssichere FTTH-Glasfasernetz und auf eine Kooperation mit Deutsche Glasfaser, die diese Netze – vorwiegend privatwirtschaftlich – bundesweit in ländlichen Regionen ausrollt. „Wir als kommunaler Verbund wollen gemeinsam mit Deutschen Glasfaser den Netzausbau in unseren Gemeinden angehen – nicht irgendwann, sondern jetzt. Dabei sind wir insbesondere auf die Unterstützung unserer Bürgerinnen und Bürger angewiesen. Erst wenn in den Gemeinden 40% der Haushalte einen Vertrag beim Unternehmen unterschreiben, kann das Netz kostenlos für die Kunden und die Kommunen ausgebaut werden. So rüsten wir unsere Heimatregion als Wohn- und Arbeitsstandort für die Zukunft und vervollständigen die im Rahmen der bayerischen Förderprogramme erfolgten Netzausbauten“, sagt Michael Dümig, Sprecher der Kommunalen Allianz Westspessart.

Mit einem markterprobten Geschäftsmodell und dank innovativer Verlegemethoden baut Deutsche Glasfaser bundesweit insgesamt bis zu 20.000 Glasfaseranschlüsse pro Monat. Im ländlichen Bayern ist der Mittelständler aus Borken (NRW) seit drei Jahren aktiv und hat bis dato in etwa 70 Gemeinden in 12 Kreisen knapp 60.000 Glasfaseranschlüsse in Bau oder Vorbereitung – 20.000 zusätzliche sind darüber hinaus bereits anvisiert. „Wir verstehen uns als kooperativer Partner der Kommunen, die für uns – neben den Bürgerinnen und Bürgern selbst – die wichtigsten Treiber und Partner beim Glasfasernetzausbau auf dem Land sind. Daher freuen wir uns besonders, dass uns die Kommunale Allianz Westspessart ihr Vertrauen schenkt“, sagt Uwe Nickl, CEO von Deutsche Glasfaser. „Wir sind der Überzeugung, dass die Digitalisierung des Landes eine Gemeinschaftsleistung ist. Nur wenn Politik, die engagierten Menschen vor Ort und die Privatwirtschaft sich zusammentun, ist ein schneller Breitbandausbau mit zukunftssicheren Glasfasernetzen möglich.“

Albert Füracker, Bayerischer Staatsminister der Finanzen und für Heimat: „Um den Glasfaserausbau noch weiter voran zu bringen, ist vor allem eine gute und partnerschaftliche Zusammenarbeit aller Beteiligten wichtig. Vorrang hat der eigenwirtschaftliche Ausbau. Dass das funktionieren kann, zeigt die heutige Vereinbarung eindrucksvoll. Der Freistaat hilft dort, wo es notwendig ist. Obwohl die Länder nicht zuständig sind, fördert Bayern freiwillig den Ausbau mit hochleistungsfähigen Breitbandnetzen mit bis zu 1,5 Milliarden Euro – eine bundesweit einzigartige Summe. Denn eine leistungsfähige und flächendeckende Internetversorgung – vor allem auch in den ländlichen Regionen Bayerns – ist ein zentrales Anliegen der Bayerischen Staatsregierung. Unsere Breitband-Strategie ist genau richtig für Bayern und ermöglicht Glasfaser bis ins Haus. Die Gemeinden entscheiden im Rahmen ihrer kommunalen Planungshoheit, wo dies geschieht. 

Kein Bundesland ist beim Ausbau der digitalen Infrastruktur so konsequent und erfolgreich wie Bayern. 94 von 100 Haushalten in Bayern sind inzwischen an das schnelle Internet angeschlossen, 89 von 100 Haushalten können bereits 50 Mbit/s und mehr nutzen. Aktuell werden rund 50.000 km vom Freistaat geförderte Glasfaserleitungen in Bayern neu gebaut. Kein anderes Bundesland hat mehr Glasfaser in der Fläche. Die Zusammenarbeit zwischen der Deutschen Glasfaser und der Kommunalen Allianz Westspessart begrüße ich sehr, da sie aus starker Eigeninitiative heraus einen Beitrag für die Digitalisierung unseres Landes leistet – auch ohne den Einsatz von Fördermitteln. Nur wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen und einen Beitrag leisten, kann eine flächendeckende Versorgung mit Glasfasernetzen gelingen. Nur so können wir unsere ländlichen Heimatregionen als Lebens- und Arbeitsraum stärken.“

Über Deutsche Glasfaser
Die Unternehmensgruppe Deutsche Glasfaser mit Hauptsitz in Borken (NRW) plant, baut und betreibt anbieteroffene Glasfaser-Direktanschlüsse für Privathaushalte und Unternehmen. Sie engagiert sich bundesweit privatwirtschaftlich für die Breitbandversorgung ländlicher Regionen. Mit innovativen Planungs- und Bauverfahren realisiert Deutsche Glasfaser in enger Kooperation mit den Kommunen FTTH-Netzanschlüsse schnell und kosteneffizient – auch im Rahmen bestehender Förderprogramme für den flächendeckenden Breitbandausbau. Ursprünglich von der Investmentgesellschaft Reggeborgh gegründet, agiert die Unternehmensgruppe seit Mitte 2015 unter mehrheitlicher Beteiligung des Investors KKR. Seit 2018 ist Deutsche Glasfaser als FTTH-Anbieter mit den meisten Vertragskunden marktführend in Deutschland. Für den aktuellen Ausbauplan von einer Million Anschlüssen stehen rund 1,5 Milliarden Euro Kapital bereit. www.deutsche-glasfaser.de

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