Pressemitteilung -
Premiere im Glasfaserausbau: Deutsche Glasfaser setzt E-Trencher ein
Unternehmen setzt konsequent auf Energieeffizienz – Netzkonzept reduziert Stromverbrauch des Glasfasernetzes weiter – neue Fräse reduziert CO2-Ausstoß
Deutsche Glasfaser baut im Landkreis Neuwied ein modernes und hochleistungsfähiges Glasfasernetz. Mit dem neuen Netzkonzept 4.0 setzt das Unternehmen in diesem Landkreis auf einen besonders energieeffizienten und ressourcenschonenden Ausbau und Netzbetrieb. Bei den Tiefbauarbeiten vor Ort kommt nun erstmals auch ein E-Trencher zum Einsatz.
„Als unser Baupartner Artemis von der neuen E-Fräse berichtete, war schnell klar: Die wollen wir auf jeden Fall einsetzen!“, berichtet Blerta Ramadani, Partnermanagerin bei Deutsche Glasfaser. „Die Vorteile der Maschine haben uns auch deshalb überzeugt, weil sie unseren nachhaltigen und effizienten Angang vor Ort perfekt unterstützt.“
Die konventionelle Fräse ist bereits in zahlreichen Projekten von Deutsche Glasfaser im Einsatz und gehört zu den präferierten Verfahren– auch im Landkreis Neuwied. Sie wird von Baupartnern des Unternehmens bei Arbeiten auf asphaltierten Flächen eingesetzt. Die Asphaltdecke wird gefräst, so dass ein schmaler Graben entsteht, in dem dann die Leerrohre auf einer Tiefe von 40 Zentimetern verlegt werden. Durch diese Vorgehensweise können Baufelder so effizient bearbeitet werden, dass der Straßenabschnitt bis zum Abschluss des Arbeitstages provisorisch wieder hergestellt werden kann. So bleibt keine offene Baugrube, der Abschnitt kann direkt wieder befahren bzw. begangen werden. Dies ist einer der Gründe, warum der Einsatz der Fräse für Deutsche Glasfaser zu den präferierten Verfahren beim Leitungsbau zählt. Weitere Gründe: Das Verfahren kann den Bauprozess um bis zu 70 Prozent beschleunigen und ist genauso zuverlässig wie andere konventionelle Methoden.
„Konventionelle Fräsen haben wir bereits länger im Angebot, sie erfreuen sich großer Beliebtheit beim Glasfaserausbau“, sagt Christos Touloupis, Sales Manager von Domka Maschinenbau. „Den E-Trencher haben wir ganz neu entwickelt. In diesem Projekt von Deutsche Glafaser setzen wir ihn nun zum ersten Mal ein.“ Bei herkömmlichen, dieselbetriebenen Fräsen erhöht sich der Lärmpegel während der Bauarbeiten deutlich. Mit dem Akku-betriebenen Modell können wir die Bauarbeiten bei gleicher Bauleistung deutlich leiser und ohne die Emissionen eines Dieselmotors durchgeführt werden – eine erhebliche Entlastung für die Arbeiter und Anwohner.
Artemis, Baupartner von Deutsche Glasfaser, hat das erste Modell des E-Trenchers der Firma Domka mit Sitz in Köln, erworben. Der Einsatz im Landkreis Neuwied ist somit eine Premiere. „Überzeugt haben uns am Ende des Tages die Leistungsdaten“, berichtet Stefan Tebbe, Geschäftsführer von Artemis. „Die Fräse hat eine durchschnittliche Leistungsfähigkeit von drei bis vier Stunden pro Batterieladung. Dies entspricht der Strecke, die wir an einem Tag bearbeiten können.“ Der E-Trencher bietet weitere Vorteile: Die Maschine kann an jeder handelsüblichen Ladesäule für E-Autos aufgeladen werden und unterscheidet sich lediglich im Antrieb von seinen dieselbetriebenen „Kollegen“. Die Einarbeitungszeit für die Bediener wird damit auf ein Minimum reduziert.
Im rheinland-pfälzischen Landkreis Neuwied ist der Einsatz des E-Trenchers nicht das erste Pilotprojekt, das Deutsche Glasfaser umsetzt. In Vettelschoß hatte das Unternehmen den Glasfaserausbau 2024 bereits erstmals nach einem neuen Netzkonzept durchgeführt. Auf diese Weise erfolgt nun auch der Ausbau in Leubsdorf, abermals gemeinsam mit dem Baupartner Artemis. Das Netzkonzept 4.0 ermöglicht es, den Ausbau und Betrieb des Glasfasernetzes noch energie- und ressourcenschonender zu gestalten. Es verbindet modernste Hardware-Komponenten und zukunftsweisende Prozesstechnik. Die neue Ausbauvariante reduziert den Strombedarf auf rund 20 % eines bisherigen Kupfernetzes.
Sollten die Erfahrungen beim Einsatz des E-Trenchers den Erwartungen entsprechen, wird Deutsche Glasfaser gemeinsam mit Artemis den Einsatz von elektrisch angetriebenen Baumaschinen weiter voranbringen.
Mehr Informationen finden Interessierte unter www.deutsche-glasfaser.de und www.domka-maschinen.de.
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Unternehmensgruppe Deutsche Glasfaser
Die Unternehmensgruppe Deutsche Glasfaser ist Pionier für den Glasfaserausbau im ländlichen und suburbanen Raum in Deutschland. Als Digital-Versorger der Regionen plant, baut und betreibt Deutsche Glasfaser anbieteroffene Glasfaseranschlüsse für Privathaushalte, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen. Deutsche Glasfaser strebt den flächendeckenden Glasfaserausbau an und trägt damit maßgeblich zum digitalen Fortschritt Deutschlands bei. Mit innovativen Planungs- und Bauverfahren ist Deutsche Glasfaser Spezialist für einen schnellen und kosteneffizienten FTTH-Ausbau. Die Unternehmensgruppe zählt zu den finanzstärksten Anbietern im deutschen Markt und verfügt mit den erfahrenen Glasfaserinvestoren EQT und OMERS über ein privatwirtschaftliches Investitionsvolumen von über zehn Milliarden Euro. www.deutsche-glasfaser.de