Deutsche Glasfaser
Deutsche Glasfaser folgen

Infrastrukturwechsel in Deutschland: Bürger und Politik fordern bessere Netze. Gebaut werden sie in Serie vom FTTH-Marktführer Deutsche Glasfaser. CTO Dr. Stephan Zimmermann plädiert für neue Wege beim bundesweiten Glasfaserausbau

Pressemitteilung   •   Mai 07, 2018 10:02 CEST

Dr. Stephan Zimmermann: „Deutsche Glasfaser besitzt einen Technologie- und Erfahrungsvorsprung, der schwer einzuholen ist. Unser Erfolg jedoch ist nicht allein eine Frage der Technik." Rechte: DG
  • Mehr operative Schlagkraft: Dr. Stephan Zimmermann zum Chief Technical Officer der Deutschen Glasfaser Holding berufen
  • Tempo beim Ausbau: Organisatorische Grundlagen für beschleunigte Expansion geschaffen
  • Langfristige Baukapazität ist sicher: Reine Glasfaseranschlüsse für mindestens 15.000 Haushalte im Monat allein durch Deutsche Glasfaser

07.05.2018, Borken: Deutsche Glasfaser beschleunigt den Ausbau: Das junge Unternehmen hat sich zum Jahresbeginn als Marktführer bei reinen Glasfaser-Direktanschlüssen („Fibre to the Home“, FTTH) etabliert und peilt schon jetzt eine neue Bestmarke an: Eine halbe Million Haushalte und Unternehmen sollen schneller als erwartet direkt an die Netze von Deutsche Glasfaser anschließbar sein. CTO Dr. Stephan Zimmermann sieht erhebliche Chancen für den zügigen Fortschritt im Glasfaserausbau durch intelligentere Planungs- und Ausbauprozesse und warnt zugleich vor dem denkbaren Scheitern der politischen Zielsetzung für den flächendeckenden Breitbandausbau zu 2025.

Über 200 Ausbauprojekte für mehr als 330.000 Haushalte in ländlichen Gebieten hat Deutsche Glasfaser bereits realisiert. Die Projekterfahrungen nutzte Dr. Stephan Zimmermann Mitte vergangenen Jahres für eine umfassende Reorganisation der Planungs- und Bauprozesse sowie den Start einer abgestimmten Baukommunikation. Der 49-jährige Telekommunikationsmanager wurde vor diesem Hintergrund von den Gesellschaftern KKR und Reggeborgh zum Chief Technical Officer der Deutschen Glasfaser Holding berufen. Er verantwortet damit die Bereiche Netzplanung, Bau und Technik der gesamten Unternehmensgruppe, einschließlich der Aktivitäten der auf Geschäftskunden spezialisierten Tochtergesellschaft Deutsche Glasfaser Business.

Dr. Stephan Zimmermann: „Wir haben in den letzten Monaten unser Baukonzept weiter optimiert und weitere, leistungsstarke Generalunternehmer langfristig als Partner gewonnen. Die erforderlichen Kapazitäten für unsere Zielsetzung sind gesichert, unser System läuft auf vollen Touren. Ich begrüße, dass die überlegene Qualität der mindertiefen Verlegeverfahren im Glasfaserausbau sich auch immer stärker auf politischer Ebene durchsetzt. Natürlich gibt es immer noch Bremser, die meinen, Glasfaser in Kupfertiefe verlegen zu müssen. Für den flächendeckenden Ausbau sind aber moderne Verlegetechniken Pflicht, sonst läuft Deutschland in Gefahr, die ambitionierten Ziele nicht zu erreichen.“

Deutsche Glasfaser nutzt innovative Planungs- und Bauverfahren, um nachhaltig zukunftssichere Netze aus reinem Glas auf besonders schnelle, kosteneffiziente und kundenfreundliche Weise neu zu erstellen. So kommen unter anderem 3-D-Scanner zum Einsatz, um Straßenzüge auszumessen. Auch die Bodenbeschaffenheit wird so analysiert. Das Technik-, Bau- und Vertriebskonzept ermöglicht Deutsche Glasfaser, den ländlichen Raum eigenwirtschaftlich mit reinen FTTH-Netzen zu erschließen. Sie gelten als nachhaltig hochwertigste und leistungsstärkste Infrastruktur, deren Kapazität über den Gigabit-Bereich hinaus bis in das Terabit-Spektrum reicht. Auf diese Weise stellt Deutsche Glasfaser das bisherige Stadt-Land-Gefälle bei der Breitbandversorgung auf den Kopf: Das Dorf überholt die Stadt.

Dr. Stephan Zimmermann: Interesse und Unterstützung der Bürger als Erfolgsfaktor

Dr. Stephan Zimmermann: „Deutsche Glasfaser besitzt einen Technologie- und Erfahrungsvorsprung, der schwer einzuholen ist. Unser Erfolg jedoch ist nicht allein eine Frage der Technik. Wir profitieren von der engen Abstimmung mit den Kommunen und deren Unterstützung.“

Zur Person:

Dr. Stephan Zimmermann ist seit dem 01. September 2016 in geschäftsführender Funktion bei Deutsche Glasfaser. Zunächst lenkte er die Deutsche Glasfaser Business GmbH und verantwortete zudem den bundesweiten Netzausbau der Unternehmensgruppe. Seit 1. April 2018 ist Dr. Zimmermann CTO der Deutsche Glasfaser Holding GmbH.

Bis zu seinem Start bei Deutsche Glasfaser hatte er über sieben Jahre hinweg unterschiedliche Positionen innerhalb der Vodafone Deutschland inne. Zuletzt verantwortete er als Bereichsleiter die technische Seite des Geschäftskundengeschäftes der Vodafone Deutschland. Zuvor trug Dr. Stephan Zimmermann in seinen Funktionen als Leiter der Unternehmens- und anschließend der Technikstrategie maßgeblich zur Akquisition und Integration der Kabel Deutschland bei.

Die ersten Berufsjahre absolvierte Dr. Stephan Zimmermann als Berater und anschließend als Gesellschafter eines mittelständischen Beratungsunternehmens mit Fokus auf Telekommunikation und Rundfunk. Er studierte Politikwissenschaft, Germanistik und Philosophie in Freiburg i.Br., Madrid und Mexiko und promovierte an der TU Ilmenau zum Thema Prozessinnovation.

Die Unternehmensgruppe Deutsche Glasfaser mit Hauptsitz in Borken (NRW) plant, baut und betreibt anbieteroffene Glasfaser-Direktanschlüsse für Privathaushalte und Unternehmen. Sie engagiert sich bundesweit privatwirtschaftlich für die Breitbandversorgung ländlicher Regionen. Mit innovativen Planungs- und Bauverfahren realisiert Deutsche Glasfaser in enger Kooperation mit den Kommunen FTTH-Netzanschlüsse schnell und kosteneffizient – auch im Rahmen bestehender Förderprogramme für den flächendeckenden Breitbandausbau. Ursprünglich von der Investmentgesellschaft Reggeborgh gegründet, agiert die Unternehmensgruppe seit Mitte 2015 unter mehrheitlicher Beteiligung des Investors KKR. Seit 2018 ist Deutsche Glasfaser als FTTH-Anbieter mit den meisten Vertragskunden marktführend in Deutschland. Für den aktuellen Ausbauplan von einer Million Anschlüssen stehen rund 1,5 Milliarden Euro Kapital bereit.

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